Brandenburgische waldpädagogische „Baumriesen-Aktion“

LärcheDas große öffentliche Interesse an den bisherigen zwölf „Spitzenbaum-Aktionen“ nimmt der Landesverband Brandenburg e.V. der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Kooperation mit dem Landesbetrieb Forst Brandenburg erneut zum Anlass, auch für 2012 zur Suche nach dem „höchsten Baum des Jahres“ aufzurufen:
diesmal wird Brandenburgs höchste Europäische Lärche (Larix decidua) zur Fahndung ausgeschrieben.

Wie wäre es übrigens, eine solchen Waldpädagogik-Aktion einmal für ganz Deutschland durchzuführen?

Die brandenburgischen Waldfreunde wenden sich mit ihrem Aufruf in diesem Jahr wiederum ganz besonders an die Schulen und Lehrer. Diese werden gebeten, die „Fahndung nach dem Spitzenbaum des Jahres“ wenn möglich zu praxisnahem Unterricht im „Grünen Klassenzimmer“, zu Exkursionen, Projekten, Ganztagsschul- oder AG-Arbeit zu nutzen, weil: im Wald kann Mathematik („Försterdreieck“ bilden!), Biologie, Geschichte, Erdkunde ... auf solche Weise zu einer für alle Seiten spannenderen und nachhaltigeren Sache werden.
Die Pädagogen werden ermutigt, sich dazu vertrauensvoll den zuständigen Förster zu wenden und ihn um eine entsprechende waldpädagogische Aktion zu bitten.

Alle Kandidaten-Vorschläge sind bis zum 29. Februar 2012 der brandenburgischen SDW-Landesgeschäftsstelle (ePost geschaeftsstelle@sdw-brandenburg.de ) einzureichen.
Dazu ist zu beachten: „Keine Schätzungen mitteilen! Wenn Sie eine besonders hohe Europäische Lärche wissen, wenden Sie sich an Ihren Förster „von nebenan“ und lassen Sie eine vorläufige Messung per Höhenmesser vornehmen.“

Ab März 2012 werden Experten des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde die aussichtsreichsten Kandidaten aufsuchen und per Lasermessgerät exakt vermessen.

Die Präsentation des so ermittelten „Spitzenreiters“ wird voraussichtlich am Mittwoch, den 25. April 2012 (Tag des Baumes 2012) oder kurz davor bzw. danach stattfinden.

Interessantes und Wissenswertes zu hohen Bäumen in Brandenburg, Deutschland, Europa und der Welt erfährt man auch aus der Anlage.

Infos zu „Spitzenbäumen“

Klaus Radestock