Archiv 2011

Ein neues Waldpädagogik-Buch (30.12.2011)

Wer derzeit das Stichwort Waldpädagogik in eine Netz-Suchmaschine eingibt, findet hier auch eine wachsende Zahl von literarischen Publikationen, die sich speziell mit waldbezogener Umweltbildung befassen. Vor wenigen Tagen erschien beim Forstbuch-Verlag Kessel beispielsweise das Buch „Waldpädagogik“ von Sandra Liebal.
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Jugend forscht - im Wald (30.12.2011)

Das im Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal gelegene Forstamt Boppard nutzte das Internationale Jahr der Wälder zur Umsetzung eines Wettbewerbs für 3. und 7. Klassen aller Schularten. Die den Schulen zugeleitete Ausschreibung enthielt die Ziele und Aufgaben, von Sponsoren gestiftete Preise machten Lust zum Mitmachen und sorgten für Begeisterung zum Abschluss.
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BundestreffenBundestreffen forstlicher Waldpädagogik-Einrichtungen (15.12.2011)

Das traditionelle Treffen der Leiter deutscher Jugendwaldheime, Waldschulheime und Waldschulen wird erstmalig durch die Niedersächsischen Landesforsten ausgestaltet. Es richtet sich in vorrangig an Leiter von Waldpädagogik-Einrichtungen mit Mehrtagesangeboten und wird am 1. und 2. März 2012 im Waldpädagogikzentrum Göttingen - Haus Rotenberg stattfinden. Anmeldungen sind bis zum 31. Januar 2012 möglich.
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Wald der Bilder (12.12.2011)

Wer durch das bunte Eingangsportal des bayerischen „Waldes der Bilder“ tritt, begibt sich auf eine Schatzsuche: Mensch, Natur und Kunst treten in Verbindung zueinander. Entlang eines Natur-Kunst-Pfades entdeckt man Skulpturen, Gemälde und poetische Texte auf Baumstämmen, die eine faszinierende Einheit bilden. Die Energie und Lebendigkeit des Waldes werden hier durch künstlerische Akzente betont.
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Waldpädagogik und „junge Alte“ (29.11.2011)

Was derzeit verwaschen „demographischer Wandel“ genannt wird, bedeutet schlicht auch: weil in der westlichen Moderne der Anteil der Jüngeren stark rückläufig ist, der von Menschen höheren Alters aber im gleichen Maße steigt, werden es auch und vor allem die Älteren sein, welche die vor uns stehenden Aufgaben mit lösen müssen. Was aber bedeutet das für die Waldpädagogik? In Vorbereitung eines Beitrags des Bundes Deutscher Forstleute zum vom 3. bis 5. Mai 2012 in Hamburg stattfindenden 10. Deutschen Seniorentag sind wir derzeit herausgefordert, hierüber einmal intensiver nachzudenken.

Brandenburgische waldpädagogische „Baumriesen-Aktion“ (28.11.2011)

Das große öffentliche Interesse an den bisherigen zwölf „Spitzenbaum-Aktionen“ nimmt der Landesverband Brandenburg e.V. der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Kooperation mit dem Landesbetrieb Forst Brandenburg erneut zum Anlass, auch für 2012 zur Suche nach dem „höchsten Baum des Jahres“ aufzurufen: diesmal wird Brandenburgs höchste Europäische Lärche (Larix decidua) zur Fahndung ausgeschrieben. Wie wäre es übrigens, eine solchen Waldpädagogik-Aktion einmal für ganz Deutschland durchzuführen?

Aufruf: „Waldpädagogik im Hirschkäferjahr 2012“ (11.11.2011)

Das Kuratorium Insekt des Jahres hat am 3. November im Berliner Naturkundemuseum seine Wahl für das Jahr 2012 bekannt gegeben: Der bis zu neun Zentimeter große Hirschkäfer ist der Favorit. Als Pate bzw. Schirmherr wurde Hubertus Kraut, Direktor des Landesbetriebs Forst Brandenburg, gewonnen. Es handelt sich um die 14. Proklamation des Kuratoriums, dem seit kurzem auch die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) angehört.

Waldsolarheim EberswaldeJugendwaldheim Obereimer besucht Waldsolarheim Eberswalde (10.11.2011)

Brandenburgischer Kommentar zum Bericht: Es ist bei uns seit 1995 Tradition, im Rahmen der Waldpädagogik-Fortbildungen auch Erfahrungs- und Informationsaustausche mit Partnern aus anderen Bundesländern sowie dem Ausland durchzuführen; rund zwei Dutzend solcher „Macher-Treffen“ gab es seither. Das war gut, denn Erfahrungsaustausch ist ja bekanntlich die beste und zugleich billigste Investition.Besonders enge Verbindungen bauten die Brandenburger dabei nach Österreich und natürlich zum „Partnerbundesland“ Nordrhein-Westfalen auf.

Wald im Advent (08.11.2011)

Unser Wald ist jederzeit schön und erlebenswert - Ort nicht nur der Nutzung und des Schutzes, sondern auch der Erholung, Bildung und sozialen Begegnung.Das gilt ganz besonders in der nun kommenden Advents- und Weihnachtszeit im „Jahr der Wälder“: Nie wirkt uns „Doktor Wald“ hilfreicher als jetzt! Forstleute, Waldbesitzer und andere „Waldprofis“ vermitteln „Deutschlands grünes Drittel“ deshalbwiederum mit einer Fülle von jahreszeitlich angemessenen Walderlebnis-Möglichkeiten zum Jahresausklang.

Bayerischer Wald-Schulkalender 2012 vorgestellt (07.11.2011)

Auch im kommenden Jahr bringt der Schulkalender „Wald, Wild und Wasser“ wieder mehr Natur in bayerische Klassenzimmer. Er wird den Schülern diesmal besonders „extreme“ Tierarten nahe bringen, bietet dazu großformatige Fotos, kindgerechte Texte und eine bunte Auswahl an Superlativen.
Der Kalender wird an alle dritten und vierten Grundschulklassen in Bayern kostenlos verteilt.
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2. Hessisches Waldpädagogikforum (28.10.2011)

„Wie sensibilisiere ich Jugendliche für den Umgang mit unserer Umwelt?“ - das war eines der Themen, das kürzlich im Rahmen des 2. Hessischen Waldpädagogikforums in Busek diskutiert wurde. Am 27. Oktober berieten mehr als 75 Waldpädagogik-Experten auch, wie das Thema „Klimawandel“ der Jugend sinnvoll näher gebracht werden kann. Die Veranstaltung wurde von Hessen-Forst in Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald durchgeführt.
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Kongress „Die Welt im Wald entdecken“ (27.10.2011)

Am 17./18. November 2011 findet in Limburg / Hessen ein Kongress für Frühpädagogik im „Internationalen Jahr der Wälder“ statt. Was hat es damit auf sich? Die Begriffe „Nachhaltigkeit“ und „nachhaltige Entwicklung“ sind heute in aller Munde. Aber wie können wir schon Vorschülern vermitteln, was nachhaltiges Handeln bedeutet? Erleben Sie in Limburg Themen und Projekte, die Nachhaltigkeit begreifen lassen, den Kindern Freude machen und die Sie im Wald einfach umsetzen.
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Erste Nachlese zur Waldpädagogik-Fachtagung 2011 in Tharandt (11.10.2011)

Am 29. und 30. September kamen im modernen „Judeich-Bau“ der Tharandter Forsthochschule forstliche und außerforstliche Fachleute aus dem Bereich der Waldpädagogik zu einer Tagung zusammen. Am ersten Tag standen allein 13 Referenten auf dem Plan - es versprach ein gefülltes Programm zu werden. Und das wurde es dann auch: Viele Aspekte der Waldpädagogik wurden beleuchtet und diskutiert.

Neues sächsisches Walderlebniszentrum eröffnet (11.10.2011)

Kürzlich wurde im Forstbezirk Neustadt anlässlich eines Waldfestes das (nahezu barrierefreie) Walderlebniszentrum Leupoldishain der Öffentlichkeit übergeben. Die angebotenen Informationen über Wald, Jagd, Natur- und Landschaftsschutz wurden von den Besuchern ebenso begeistert angenommen wie die Möglichkeit, einmal selbst eine der großen Holzernte- und Holzrückemaschinen zu bedienen.
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Städte-Tour „Nichts wie raus in den Wald!“ (10.10.2011)

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) erläutert zum Internationalen Jahr der Wälder zwischen dem 10. und 21.10.11 anlässlich von Fachtagungen unter dem Motto „Nichts wie raus in den Wald!“ Pädagoginnen und Pädagogen des Elementarbereichs in Hamburg, Berlin, Leipzig, Köln, Stuttgart und München, warum Bildung (auch) in der Natur stattfinden sollte.
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Projekt „Klassenwald“: Förster und Lehrer Hand in Hand (10.10.2011)

Bayerns Forstminister will das Klassenzimmer in den Wald verlegen: Gemeinsam mit dem Kultus-Staatssekretär dieses Bundeslandes stellte er kürzlich das Projekt „Klassenwald“ der bayerischen Forstverwaltung vor. In dem Forschungsvorhaben entwickeln Teams aus Grundschullehrern und Förstern Lehreinheiten, um den Unterricht in Schule und Wald optimal aufeinander abzustimmen. Sie knüpfen damit auch an die Idee der Förster-Lehrer-Tandems an.
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(Foto: Gerd Altmann, pixelio.de)

Bienenwald für den Bundespräsidenten (26.08.2011)

Kürzlich fuhren die Mitglieder der Königs Wusterhausener Waldjugendgruppe „Die Waldies“ zu einem besonderen Höhepunkt des Waldjahres 2011 ins Kloster Chorin (Ostbrandenburg), um dort ihr neuestes Projekt „Im Bienenwald“ vorzustellen: Ein von 250 Grundschülern aus 9 Berliner und Brandenburger Schulen gestalteter Aktionstag „Abenteuer Wald“ wurde vom deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff und weiteren Ehrengästen besucht. (Foto: Der deutsche Bundespräsident sieht die Welt mit „Bienenaugen")


„Aktion Eichhörnchen“ auch im Jahr der Wälder (24.08.2011)

Für 2011 sind Schulklassen und Familien nunmehr wieder dazu aufgerufen, es (in enger Zusammenarbeit mit Förstern & Waldbesitzern) einmal den Eichhörnchen gleich zu tun und Eicheln oder Bucheckern zu sammeln, um dann „ihren“ Wald selbst zu säen. Es ist dies ein passendes jahreszeitenorientiertes Thema u.a. für Jugendwaldeinsätze, Waldprojekttage, forstliche Schüler-AGs, Ganztagsschulangebote sowie Kindergartenbetreuungen, die Schulwaldarbeit... Teilnehmer erhalten eine WaldSaat-Aktions-Urkunde und attraktive WaldSaat-Aufkleber für alle beteiligten Kinder.
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Waldtheater als Wald-TV: „Kehrt der Wolf zurück"? (23.08.2011)

Am 17. August 2011 wurde im Kloster Chorin (Bundesland Brandenburg) vor dem deutschen Bundespräsidenten und anderen Ehrengästen von Sechstklässlern der Goethe- Schule Eberswalde ein Waldtheaterstück der besonderen Art inszeniert. Die Regie führte Forstwirtschaftmeister Roland Boljahn, „Waldtheater-Erfinder“, Leiter der Waldschule Am Rogge-Busch und des SDWLandesarbeitskreises Wald& Bildung.

Ein Waldpädagogiktag mit dem Bundespräsidenten (17.08.2011)

Als Schirmherr des „Waldjahres“ 2011 besucht der deutsche Bundespräsident Christian Wulff heute 250 Grundschüler aus Berlin und Brandenburg, wenn diese rund um das Kloster Chorin das „Abenteuer Wald“ suchen: die Kinder lernen an verschiedenen Stationen viele Facetten des Waldes kennen - seine Stoffkreisläufe, die Holzgewinnung , den Waldnaturschutz am Beispiel eines Bienenparcours sowie eines Waldtheaterstücks rund um den Wolf ...

Nachlese zum sechsten europäischen Waldpädagogik-Kongress (17.08.2011)

2004 hatte eine österreichisch-deutsche Initiative zur Bildung eines „Europa-Netzwerks Waldpädagogik“ und nachfolgender Etablierung der Subgroup Forest Pedagogics im Forest Communicators Network geführt. Seit 6 Jahren lädt dieses Gremium alljährlich zu europäischen Waldpädagogik-Kongressen ein. Zur Ende Juli 2011 erfolgten Freisinger Tagung mit Schwerpunkt „Waldpädagogik - global denken, lokal handeln“ liegt nun auch eine Nachlese mit den Redebeiträgen, Dokumentationen, Fotos ... vor.
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Deutscher Waldpädagogikpreis 2012 zu „Stadt – Wald“ (17.08.2011)

Am Märkischen Haus des Waldes nutzt man dazu u.a. Kletterpflanzen als „Waldboten in der Stadt“. Aber: Wie noch (und besser) kann man speziell die Großstädter für das Thema Wald sensibilisieren, wie ihnen deutlich machen, dass intakte Natur „Lebensmittel“ ist, wie ihrer zunehmenden Entfremdung von der Natur entgegentreten? Waldpädagogische Projekte-Macher mit diesem Themenschwerpunkt können sich bis 30. November 2011 für den Deutschen Waldpädagogikpreis der SDW des Jahres 2012 bewerben.
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Der Hirschkäfer als Thema der Waldpädagogik (16.08.2011)

Es ist lange her: 1978 wurde einst eichenes Holzpflaster im Waldlehrgarten unseres eben gegründeten forstlichen Lehrkabinetts verlegt. Fünf Jahre später war es soweit: Die ersten Hirschkäfer krabbelten heraus - wir hatten auf diese Weise wohl unbeabsichtigt „Hirschkäfer-Wiegen“ gebaut. Seither kommen diese riesigen Kerfe hier Jahr für Jahr ab Mitte Mai ans Tageslicht. Die Tiere wurden in der Folge natürlich auch in vielfältiger Weise Thema unserer waldpädagogischen Arbeit.

Das letzte Kind im Wald? (15.08.2011)

Unsere Kinder sind die ersten, bei denen das direkte Band zur Natur zu zerreißen droht. Aus diesem Naturverlust, der gleichermaßen als Ich-Entfremdung sowie Wir-Behinderung wirkt, entstehen körperliche und psychische Defekte. Der Amerikaner Richard Louv prägte dafür 2005 in seinem Buch „Last Child in the Woods“ den Begriff der Natur-Defizit-Störung. Statt immer gleich zum Arzt zu gehen, rät er: Raus in die Natur! Oder, wie wir Forstleute es in Mitteleuropa inzwischen sagen: Auf zu Doktor Wald! Nun ist dieses großartige Werk endlich auch auf Deutsch erschienen und wird am 07.09.11 in Berlin diskutiert.
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Ankündigung: Große Waldausstellung in Berlin (04.08.2011)

Zum Ausklang des „Waldjahres“ wird ab 2. Dezember 2011 die besondere Beziehung der Deutschen zum Wald in einer großen Ausstellung „Der deutsche Wald. Eine Kulturgeschichte“ im Deutschen Historischen Museum in Berlin thematisiert. Rund 450 Exponaten sind auf mehr als 1000 Quadratmetern zu sehen.

Doktor Wald – Vision oder Hirngespinst ? (02.08.2011)

Bereits seit 1978 spürt man am Märkischen Haus des Waldes dem Thema Wald und Gesundheit nach. Frühe Impulse waren das Buch „Wald. Landeskultur und Gesellschaft“ des Waldbauprofessors HARALD THOMASIUS und das Wandeln auf den Spuren des „försternden“ Chirurgen AUGUST BIER in dessen nahe gelegenem Revier Sauen. Wann und warum aber wurde daraus eine Doktor-Wald-Theorie? Und: Wie kam es zur Anlage einer Praxis Dr. Wald?

6. Europäischer Waldpädagogik-Kongress – ein Erfolg! (27.07.2011)

Vom 24. bis 27. Juli 2011 fand in Freising / Bayern der sechste Europäische Waldpädagogik-Kongress statt. Veranstalter im „Waldjahr“ waren die Subgroup Forest Pedagogics des Forest Communicators Network (FCN), die Bayerische Forstverwaltung und der Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Mit dem diesjährigen Schwerpunkt „Waldpädagogik - global denken, lokal handeln“ wurden vor allem aktuelle Konzepte und Entwicklungen der Waldpädagogik im Zusammenhang mit der BNE diskutiert.

„Waldhelden“ gesucht – 2. Aufruf (27.07.2011)

Im „Waldjahr“ 2011 werden im Rahmen des Programms „Forest Heroes“ weltweit Menschen ausgezeichnet, die ihr Leben in herausragender Weise dem Wald widmen. Mit 2. Aufruf sucht man nunmehr noch bis zum 1. September 2011 weitere solcher „Waldhelden“. Den deutschen Waldpädagogik-Preis der SDW gibt es ja nun – ist es nicht an der Zeit, auch auf globaler Ebene einmal Menschen zu würdigen, die sich vorbildlich dem „Bildungsgut Wald“ widmen? Also, Leute - lasst uns (auch mal) waldpädagogisch tätige Männer und Frauen zu „Waldhelden“ nominieren!
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Kooperation Brandenburg - Südkorea - zum Thema Wald & Gesundheit (22.07.2011)

Bereits 2001, 2004 und 2010 war Prof. Dr. KIWEON KIM vom Forest-Department der Kookmin-Universität Seoul (Südkorea) mit einigen Kollegen und Studenten am Märkischen Haus des Waldes zu Gast. Kürzlich besuchte er mit seinem Team erneut das brandenburgische Waldpädagogikzentrum. Auch diesmal interessierten sich die südkorea-nischen Gäste vor allem für die hier vertretene Doktor-Wald-Position.

Neues zum „Waldpädagogik-Baum“ (22.07.2011)

Pünktlich zu dem am 25. Juli 2011 beginnenden 6. Europäischen Waldpädagogik-Kongress im bayerischen Freising wird das seit 2009 als „Waldpädagogik-Baum“ vorliegende Diskussionsangebot eines Waldpädagogik-Systems des Bundes Deutscher Forstleute durch zwei kompakte Darstellungen dieses Gedankengebäudes ergänzt: Eine kurze Abhandlung „Waldpädagogik – ein Gebot unserer Zeit“ sowie eine achttafelige Waldpädagogik-Ausstellung.

Ankündigung: Zukunftsdiskurs „Philosophie und Nachhaltigkeit“ (15.07.2011)

Ein Zukunftsdiskurs „Philosophie und Nachhaltigkeit“ am 15. und 16. September 2011 im Kloster Jakobsberg bei Ockenheim ist dem Thema „Mit der Liebe zur Weisheit auf dem Weg zur Nachhaltigkeit - welchen Beitrag kann die Philosophie zur Lösung unserer Zukunftsfragen leisten?“ gewidmet. Dabei wird auch die Waldpädagogik als ein Beispiel zur philosophisch-praktischen Umsetzung und Übertragung der Nachhaltigkeit in die Gesellschaft erörtert.
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(Foto: Stephanie-Hofschlaeger, pixelio.de)

Ankündigung: Tagung „Wald und Gesundheit“ in Reichenau (A) (14.07.2011)

Im österreichischen Reichenau findet vom 27. bis 29. Oktober 2011 eine Tagung „Wald und Gesundheit“ statt. Es ist dies ein Fachgebiet von großer Bedeutung, denn: Der Zusammenhang zwischen Wald und körperlichem sowie geistigem Wohlergehen ist bekanntlich so eng wie vielfältig. Und: Als „Doktor Wald“ ist es bekanntlich auch ein bedeutendes Leit-Thema der Waldpädagogik.
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Ankündigung: Waldpädagogik-Tagung in Tharandt (13.07.2011)

Seit der Jahrtausendwende findet waldbezogene Umweltbildung verstärkte Beachtung in forstlichen Fachkreisen. Der Fokus liegt dabei auch auf der forstpolitischen Sinnfrage: Können mit der Bildung im Wald u.a. Botschaften der Forstwirtschaft als Beispiel für nachhaltige Entwicklung verbreitet werden? Welche Bedeutung hat der Wald als Inhalt, Ort und Medium für Bildungsprozesse? Die vom 29. bis 30 September 2011 stattfindende Tharandter (Sachsen) Waldpädagogik-Tagung versucht hier Antworten zu geben.
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Tagung zu Trends in der naturbezogenen Umweltbildung (06.07.2011)

In letzter Zeit haben sich die Anforderungen, aber auch die Möglichkeiten der naturbezogenen Umweltbildung stark gewandelt. Es gilt nunmehr, neue Tätigkeitsfelder zu erreichen und aktuelle Trends aufzugreifen. Die schweizerische Stiftung SILVIVA bietet am 9. September 2011 im Tagungszentrum Boldern Gelegenheit zur Diskussion solcher spannender Fragen.
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Kinder-Waldferien (auch) in Rheinland-Pfalz (05.07.2011)

Bis zu 2000 Kinder aus Rheinland-Pfalz können in diesem Sommer ein oder zwei Wochen Ferien im Wald verbringen. Die Landesforsten leisten mit der Aktion „Ferien im Wald“ einen weiteren Beitrag, um die waldbezogene Umweltbildung mit Leben zu erfüllen. Dabei arbeiten die Forstämter mit zahlreichen forstlichen und nichtforstlichen, ehrenamtlichen, neben- und hauptberuflichen Kräften und unterschiedlichen Kooperationspartnern ihrer Region zusammen.
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UNESCO-Auszeichnung für das Haus der Nachhaltigkeit (04.07.2011)

Die UNESCO-Kommission hat kürzlich die bekannte Rheinland-Pfälzer waldpädagogische Einrichtung Haus der Nachhaltigkeit zum wiederholten Male als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Die Johanniskreuzer Forstleute konnten die Jury mit ihrem konsequent ganzheitlichen und partnerschaftlich orientierten Netzwerkansatz überzeugen.
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Wald wird zur Bühne der Gefühle (22.06.2011)

Der Müllroser „Waldtheater-Erfinder“ Roland Boljahn und sein dreiköpfiges Waldschulteam führten kürzlich am Forstamt Neu Pudagla auf der Ostseeinsel Usedom in Gegenwart des Mecklenburg-Vorpommerschen Umweltministers einen großen Waldtheater-Tag durch. In der Folge wird über die weitere Entwicklung des attraktiven Waldpädagogik-Angebots in diesem Bundesland entschieden.
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Rügener Baumkronenpfad entsteht (20.06.2011)

Bis 2013 ist die Ostseeinsel Rügen um zwei waldpädagogische Attraktionen reicher: In unmittelbarer Nachbarschaft des „Alten Forsthauses“ in Prora entsteht für etwa 13,5 Mio. € ein Baumkronen(lehr)pfad sowie ein Umweltinformationszentrum. Es wäre dies der dritte deutsche Baumkronenpfad – weitere gibt es in den Nationalparken Hainich sowie Bayerischer Wald.
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„Kunsterlebnis – Walderlebnis“ (20.06.2011)

Die Niedersächsischen Landesforsten laden für den 26. Juni 2011 zu einem waldbezogenen Künstlertag in das „Walderlebnis Ehrhorn“ ein. Man kann dort mehr als 20 Künstlern bei ihren Arbeiten über die Schulter schauen. Um dem Motto „Kunsterlebnis – Walderlebnis“ gerecht zu werden, bietet das Team der Waldpädagogik-Einrichtung parallel dazu ein waldbezogenes Programm für die ganze Familie an.
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Waldpädagogik-Zertifikate auch für Luxemburger Förster (30.05.2011)

Dieser Tage wurde im Waldentdeckungszentrum Burfelt bei Insenborn / Luxemburg eine neue interaktive Wald-Ausstellung eröffnet. Bei dieser Gelegenheit erhielten 15 luxemburgische Förster nach erfolgreichem Abschluss Lehrgangs zur waldbezogenen Umweltbildung im österreichischen Gmunden aus den Händen von Forstminister Marco Schank ihr Waldpädagogik-Zertifikat.
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Jugendwaldheim Loppin in neuem Glanz (24.05.2011)

Nach aufwendiger Renovierung ist kürzlich das zweite Jugendwaldheim der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern neu eröffnet worden. Es ist nun „zweizügig“ und umfasst 60 Teilnehmerplätze in vier barrierefreien Holzblockhäusern. In seiner Rede unterstrich der zuständige Landesminister die große Bedeutung der waldbezogenen Umweltbildung als Zukunftsinvestition.
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Thüringer Förster betreuen rumänische Waldjugendspiele (05.05.2011)

Allerorts beginnt derzeit die Waldjugendspiele-Saison des „Waldjahrs“. Die besondere Nachricht ist: Bereits seit drei Jahren und auch wieder vom 23. bis 26. Mai 2011 werden unter dem Motto „Dem Wald zuliebe“ für 5. und 6. Klassen des Gymnasiums „Samuel von Brukenthal“ in Hermannstadt (Sibiu / RO) von Thüringer Förstern unterstützte Waldjugendspiele gestaltet.
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Der TING-Stift – ein neues Naturlehrmittel (05.05.2011)

Ein erfahrener Waldpädagogik-Macher wirbt hier für die Anwendung des TING-Stiftes als Lehr- und Lernmittel (auch) für die waldbezogene Umweltbildung und die praktische Naturschutzarbeit. Das Neue ist: zu den Bildern und Texten werden die passenden Geräusche vermittelt. Die Anwendung ist „kinderleicht“. Etwa 100 Buchtitel passen drauf, schnelles Laden weiterer Titel ist über USB-Anschluss gegeben.
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Tag des Buches trifft Jahr der Wälder (27.04.2011)

Passend zum Tag des Buches (23.4.) wurde an Ostern 2011 eine Lesefährte „Waldweisen“ eröffnet. Sie ermöglicht dem Wanderer in der südöstlich Berlins gelegenen Oberförsterei Hammer, sich künftig an 50 Harzlachten-Lesepulten von ausgewählten waldbezogenen Weltliteratur-Texten inspirieren lassen. Es handelt sich um eine Idee des österreichischen Medienkünstlers Wolfgang Georgsdorf. Mit dem Projekt macht der Landesbetrieb Forst Brandenburg auf die Bedeutung des Waldes für Umwelt und Gesellschaft aufmerksam.
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Malwettbewerb im „Waldjahr“ (27.04.2011)

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) lädt Schüler der 3. und 4. Klasse ein, bis Ende Oktober 2011 Bilder zum Thema „Was hast Du im Wald entdeckt?“ einzureichen. Jeder Teilnehmer am Wettbewerb erhält ein kleines Dankeschön. Die kreativsten Werke werden ausgewählt und mit attraktiven Preisen prämiert. So winken ein einwöchiger Aufenthalt für eine Klasse in einem Waldjugendheim oder ein Waldwochenende für die ganze Familie im Baumhotel oder Naturpark vor Ort.
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10 Jahre Hirschkäfer-Welt (26.04.2011)

Mit einem Familienwaldtag startet am 7. Mai am Märkischen Haus des Waldes die Hirschkäfer-Welt-Saison des Waldjahres 2011. Es ist dies ein ganz besonderer Termin, weil: Zum Hirschkäferfest 2001 wurde diese erste Walderlebniswelt unseres Globus nach dreijähriger Entwicklungs- und Bauzeit eröffnet. Sie besteht also nunmehr 10 Jahre. Rund 42.000 begeisterte Besucher, vor allem Grundschüler, konnten seitdem hier einmal im Leben selbst „Hirschkäfer sein“, den Wald, ihre Mitschüler und sich selbst mit Käfer-Augen sehen und auf ganz neue Weise verstehen lernen ...
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Neue Schweizer Waldschule (21.04.2011)

Seit 25 Jahren bieten die Naturschulen von Grün Stadt Zürich den Schulklassen einen auf allen Ebenen lehrreichen Naturerlebnistag. Am 11. Mai 2011 gibt es hier „Zuwachs": Die Naturschule Dunkelhölzli in Altstetten wird eröffnet. Das Gebäude der neuen waldpädagogischen Einrichtung verbindet Neues mit Altem, entspricht dem Minergie-Standard und produziert Solarenergie. Dies ermöglicht eine spannende Kombination von Naturerlebnis und moderner Technologie.
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OsterspaziergangOstern in den Wald! (21.04.2011)

Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) lädt alle Bürger ein, anlässlich des Tages des Baumes am 25. April, ihren Osterspaziergang im Wald zu machen. Denn: Im Internationalen Jahr des Waldes liegt es uns besonders am Herzen, den Menschen die Arbeit der Forstleute näher zu bringen. Ob es gelagertes Holz ist, eine eingezäunte Fläche mit Jungbäumen, ein freigehaltener Aussichtspunkt, eine Waldhütte, neu gebaute Wege ...: Überall können Sie die Arbeit vieler Menschen im Wald erkennen.
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3. Sächsische Waldwochen: Tornadogebiet wird aufgeforstet (18.04.2011)

57 Schüler haben gemeinsam mit der Sächsischen Waldkönigin und dem Sachsenforst-Geschäftsführer kürzlich die 3. Sächsischen Waldwochen eröffnet. Im Waldgebiet Landwehr bei Radeberg (Kreis Bautzen) bepflanzten sie eine durch einen Tornado zerstörte Waldfläche. Vom 11. bis zum 30. April 2011 werden sachsenweit insgesamt 43 Pflanzaktionen, Projekttage ... durchgeführt.

Neues NRW-Waldmobil (18.04.2011)

Am 21. März - traditionell der „Tag des Waldes“ - wurde bundesweit das „Internationale Jahr der Wälder“ eingeläutet. Zentraler Auftakt für die SDW in NRW war die Erst-Präsentation ihres WaldMobils durch Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg vor dem Düsseldorfer Landtag. Uhlenberg zeigte sich begeistert vom pädagogischen Konzept, der Ausgestaltung und der praxisorientierten Ausstattung: "Ich hoffe sehr, dass die SDW in NRW noch weitere WaldMobile dieser Art in Dienst stellen wird“, so der Landtagspräsident.

Präsentationsversuch eines Waldpädagogik-Systems (11.04.2011)

Trotz aller Fortschritte: noch immer ist die Waldpädagogik nicht überall als forstliche Dienstaufgabe wirklich akzeptiert. Für die meist in zielführender Abfolge denkenden Forstleute ist offenbar zusätzlich etwas Wesentliches vonnöten, um sie endlich als vollwertiges Mitglied der „Forst-Familie“ zu akzeptieren, in der forstlichen Praxis von der „Kür“ zur „Pflicht“ zu machen, dem Ganzen „Hand undFuß“ zu geben: Eine Systematik mit klarer Zuordnung von Begriffen, Regeln ... muss her! Der vorliegende Entwurf einer kleinen Ausstellung will einmal versuchen, eine solche kompakte Darstellung dieses jungen forstlichen Fachgebiets zu leisten. Für eine Diskussion wäre ich dankbar.

osterhaseWaldpädagogik an Ostern (05.04.2011)

An Ostern (hebräisch: pessach) feiert die Christenheit die Auferstehung Jesu Christi. Der in unserer Sprache gebräuchliche Name Ostern ist jedoch germanischen Ursprungs und von der Himmelsrichtung Osten abgeleitet. Hier schließt sich der Überlieferungs-Kreis: Der Ort der aufgehenden Sonne gilt als Symbol des wiederkehrenden Heilands. Viele heutige Osterbräuche sind heidnischen Ursprungs, und sie sind es auch, an die wir dieser Tage mit der Waldpädagogik meist anknüpfen. Für die „Macher“ ist dennoch wichtig, stets auf beide Traditionslinien hinzuweisen, denn: „Zukunft braucht Herkunft!“

Waldtheater-Durchbruch nun auch im Norden? (30.03.2011)

Nach einer vorangehenden Schulung zahlreicher waldpädagogisch tätiger Forstleute des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern Mitte April auf der Insel Usedom werden der Müllroser Forstwirtschaftmeister Roland Boljahn und sein dreiköpfiges Waldschulteam am 6. Juni 2011 einen großen Waldtheater-Tag im Nordosten Deutschlands durchführen. Im Anschluss wird die dortige Landesforstverwaltung über die weitere Entwicklung dieses interessanten waldpädagogischen Angebots entscheiden.

Der Tanzbär im Käfig und der Langeweiler im Wald (29.03.2011)

Die Zunahme psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen erregt derzeit Besorgnis. Wie sieht es mit ihrer inneren Welt aus? Was brauchen sie an Persönlichkeitsentwicklung, um Zukunft mitgestalten, Werte zu entwickeln und kommende Konflikte aushalten zu können? Was kann Umweltbildung dabei leisten? Das 3. Umweltbildungs-Symposium in der Forststadt Eberswalde will dazu am 27. Mai 2011 Erkenntnisse vermitteln, Umdenken im pädagogischen Tun anregen, Wege aufzeigen ... Übrigens: Mit dem Vortrag „Der Tanzbär im Käfig und der Langeweiler im Wald“ wird der Müllroser Forstwirtschaftsmeister Roland Boljahn bei dieser Gelegenheit seine „Waldschul-Philosophie“ vorstellen.
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(Foto: Dieter Schütz, pixelio.de)

Museale „Sommerakademie Wald“ geplant (29.03.2011)

Zum „Jahr der Wälder“ veranstaltet das Konsortium Deutsche Naturwissenschaftliche Forschungssammlungen e.V. bundesweit eine „Sommerakademie Wald": Während der schulischen Sommerferien wollen die Museen ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm zum Thema Wald anbieten. Beispielhaft wird gezeigt, wie intensiv (auch) der Wald in allen seinen Aspekten an den Museen erforscht und vermittelt wird. Die deutschen musealen Sammlungen sind damit wichtige Orte der waldbezogenen Umweltbildung geworden.
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Deutscher Waldpädagogikpreis 2011 wurde vergeben (21.03.2011)

Mit einem „Deutschen Waldpädagogikpreis“ ehrt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald das der Naturentfremdung unserer Gesellschaft entgegenwirkende Engagement vieler engagierter Waldfreunde. Sie will damit auch Anreize für weitere Initiativen und Innovationen in der Waldpädagogik schaffen. Die Ehrung ist mit 5.000 Euro dotiert. Für 2011 standen innovative Projekte in der Erwachsenenbildung im Mittelpunkt. Am 18. März wurde der Preis in München zum zweiten Mal vergeben.
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Waldjugendspiele-Rekord in NRW (15.03.2011)

Der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrein-Westfalen und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) NRW können auf die bisher beste Waldjugendspiele-Saison zurückblicken: Man begeisterte 2010 über 44.000 Schüler mit diesem Waldpädagogik-Angebot. Stellvertretend für 1.962 Klassen, die im vergangenen Jahr teilgenahmen, wurden drei ausgelost und zum 15. März 2011 in den Düsseldorfer Landtag eingeladen.
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„Waldjahr-Programm“ im Zentrum für Waldkultur (15.03.2011)

In der saarländischen Scheune Neuhaus – dem „Zentrum für Waldkultur“ – stehen die Veranstaltungsangebote für das 2011 ganz im Zeichen des Internationalen Jahres der Wälder. Ein deutlicher Schwerpunkt des Programms 2011 liegt im Bereich der Waldpädagogik. An erster Stelle stehen hier Veranstaltungen wie das Projekt „Urwald macht Schule“, das sich vor allem an Schulklassen richtet. Weitere Schwerpunkte sind die „WaldWandertage“.

Kinder im WaldWaldMobilTour startet am Tag des Waldes 2011 (14.03.2011)

Am 21. März ist es soweit: die WaldMobile der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gehen auf große Deutschlandtour! In rund 40 Großstädten unserer Heimat haben Schulklassen die Chance, sich auf „Wald-Fahndung“ zu begeben. Als „SOKO Wald“ werden Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 dabei eine interaktive Rallye rund um die Themen Wald, Forstwirtschaft und Waldprodukte absolvieren.

ZeitrschriftBayerische Methodensammlung zum „Waldjahr“ (14.03.2011)

Die bayerische „LWF aktuell“ Nr. 81 gibt Förstern, Waldbesitzern und anderen „Waldprofis“ zahlreiche waldpädagogische Aktionsbeschreibungen und Anregungen, welche man unter dem Motto „Forstwirtschaft schafft Leben“ in die Veranstaltungen zum „Internationalen Jahr der Wälder“ einbauen kann. Sie behandeln in einer bunten Mischung die verschiedenen Funktionen des Waldes, machen auch auf globale Aspekte aufmerksam und liefern gleichzeitig wertvolles Hintergrundwissen.
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Die Waldpädagogik sucht den Superbaum (11.03.2011)

Das „Waldjahr“ 2011 verfolgt das u.a. Ziel, die Waldgesinnung der Leute zu fördern und stärkt damit auch den Bildungsraum-Wald-Gedanken. Wir bekommen mit dieser weltweiten Kampagne also für unser waldpädagogisches Anliegen eine „Jahrhundert-Chance“, wie wir sie zu unseren Lebzeiten wohl nicht mehr kriegen werden. Warum sollte man dabei öffentliche & politische Aufmerksamkeit nicht auch durch Aktionen erringen, wie es eine waldpädagogik-relevante „Fahndung nach dem Super(wald)baum“ wäre?

6. Europäischer Waldpädagogik-Kongress in Freising (08.03.2011)

Das Zusammenwachsen unseres Kontinents macht eine europaweite Kooperation auch im Bereich Waldpädagogik unverzichtbar. Eine österreichisch-deutsche Initiative führte deshalb 2004 zur Bildung eines „Europa-Netzwerks Waldpädagogik“ und der nachfolgenden Etablierung der Subgroup Forest Pedagogics im Forest Communicators Network. Diese Organisation bereitet derzeit ihre bereits 6. Jahrestagung vor: Im „Waldjahr 2011“ wird sie vom 24. bis 27. Juli in Freising /Bayern stattfinden.

„Unruheständler“ auch in der Waldpädagogik? (03.03.2011)

Es ist nicht mehr zu übersehen: Unsere Gesellschaft wird älter! Was derzeit verwaschen „demographischer Wandel“ genannt wird, bedeutet schlicht auch: weil der Anteil der Jüngeren stark rückläufig ist, der von Menschen höheren Alters aber im gleichen Maße steigt, werden es auch und vor allem die Älteren sein, welche die vor uns stehenden Aufgaben mit lösen müssen. Das ist den vielen „jungen Alten“ unter ihnen durchaus möglich: sie sind meist körperlich gesund, geistig fit, aktiv ... Was aber bedeutet das (auch) für die Waldpädagogik?

Waldpädagogik-Zertifikat nun auch in Brandenburg (25.02.2011)

Studenten der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und Mitarbeitern der brandenburgischen Forstverwaltung wird ab dem kommenden Wintersemester ermöglicht, ein staatliches Waldpädagogik-Zertifikat zu erwerben. Die Vereinbarung darüber ist am 24.02.11 unter dem Beifall von mehr als 200 Forstleuten, Waldbesitzern, Unternehmern und Studenten, die der Einladung zum 6. Eberswalder Winterkolloquium des Landeskompetenzzentrums Forst gefolgt waren.
Text und Foto: MOZ

Der Waldbote (18.02.2011)

Es ist ein bewährtes Mittel der Waldpädagogik, interessierten Menschen jahreszeiten-bezogene Tipps zum erlebnishaften Walderleben mit allen Sinnen und damit einen Einblick in die überwältigende Fülle des „Bildungsguts Wald“ zu geben. Solche Hinweise werden erfahrungsgemäß besonders dann gut angenommen, wenn sie nicht nur biologisches, sondern auch kulturgeschichtliches, philosophisches, politisches, psychologisches ... Wissen enthalten.

Der Förster als Waldpädagoge (13.02.2011)

Vor nunmehr 5 Jahren vertrat der Bund Deutscher Forstleute (BDF) mit der Formulierung „Waldpädagogik in Deutschland - eine Aufgabe mit Zukunft!“ erstmals öffentlich die These vom „Bildungsgut Wald“ und plädierte für die Waldpädagogik als forstliche Dienstaufgabe. In einer von seinem Arbeitskreis „Forstliche Umweltbildung“ vorbereiteten Denkschrift urteilte der deutsche forstliche Berufsverband damals auch: „Waldpädagogik tut Not“ .

Wälder für MenschenAufruf zur Beteiligung an einer Präsentation „Wälder für Menschen“ (04.02.2011)

Liebe waldpädagogische „Macher“,
aus Anlass des Internationalen Jahres der Wälder plant das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in enger Kooperation mit der Welternährungsorganisation FAO die „Internationalen Bonner Waldtage“, die das zentrale Motto des Jahres der Wälder „Wälder für Menschen“ aufgreifen.Die Veranstaltung findet vom 6. bis 9. Oktober 2011 auf dem Münsterplatz in Bonn statt.
Foto: HdW-Archiv

Hoher BesuchEuropäischer Waldpädagogik-Koordinator besucht Müllroser Waldschule „Am Rogge-Busch“ (03.02.2011)

Hoher Besuch in der Müllroser Waldschule „Am Rogge-Busch": Am 26.1.11 war Thomas Baschny aus Wien für mehrere Stunden zu Gast in der brandenburgischen waldpädagogischen Einrichtung. Er wollte sich bei Waldschulleiter Roland Boljahn über die Entwicklung dieser europaweit bekannten Stätte vorzüglicher forstlicher Umweltbildung und den Fortgang ausgewählter Projekte informieren.

„Wald-Starterpaket“ für Grundschüler (25.01.2010)

Die Entstehung neuen Lebens miterleben, sich mit Freude um „kleine Baumriesen“ kümmern und Verantwortung übernehmen - das ist das Ziel des Wald-Starterpakets für Grundschulklassen. Entwickelt wurde das Unterrichtsprojekt für die Mädchen und Jungen der 1. bis 4. Klasse gemeinsam von den Landesforsten Rheinland-Pfalz und dem Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz. Das Paket beinhaltet Samen wichtiger Baumarten in Rheinland-Pfalz: der seltenen Weißtanne, der toleranten Kiefer und der vielseitigen Eiche oder der Buche als „Mutter des Waldes“.

SmartphoneMit dem Smartphone in den Wald? (24.01.2011)

Die stürmische technische Entwicklung hat es mit sich gebracht: derzeit finden sogenannte Smartphone rasend schnelle Verbreitung. Als „älterer Jahrgang“ musste ich mich erst erkundigen: Ein Smartphone ist so etwas wie ein besonders „schlaues“ Mobiltelefon, das noch mehr Computer-Funktionalität als ein herkömmlicher mobiler Fernsprecher besitzt. Es kann deshalb umgekehrt auch als kleiner transportabler Rechner mit Mobiltelefon-Eigenschaften verstanden werden. Was aber hat das mit Waldpädagogik zu tun?

Roland BoljahnWaldhelden (24.01.2011)

2011 will das Waldforum der Vereinten Nationen im Rahmen des Programms „Forest Heroes“ weltweit Menschen auszeichnen, die ihr Leben dem nachhaltigen Umgang mit unseren Wäldern widmen. Aus dem deutschen Bundesland Brandenburg wurden für dieses Prädikat drei verdiente waldpädagogisch Tätige nominiert, unter ihnen auch der Leiter der Müllroser Waldschule „Am Rogge-Busch“ beim Landesbetrieb Forst Brandenburg, Forstwirtschaftmeister Roland Boljahn (Foto).

WaldjugendlagerAufruf zur Unterstützung des Waldjugendlagers 2011 (19.01.2011)

In unserer Gesellschaft wird immer mehr deutlich, dass sich Kinder und Jugendliche aus der Natur zurückziehen und Aktivitäten im Freien Mangelware geworden sind. Gleichzeitig klagt man aber über den schlechten Gesundheitszustand vieler Kinder und bemängelt das Sozialverhalten. Schon seit über 50 Jahren wirkt die Deutsche Waldjugend diesen Missständen entgegen. Um auch den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden, hat die sie ein neues Ausbildungs- und Schulungskonzept mit dem Namen „waldlaeufer2.0“ entwickelt. In diesem Zusammenhang ist auch ein offenes Waldjugendlager 2011 geplant.

WaldseminareWald-Seminare für Oberschüler (18.01.2011)

Eine Gruppe von 16jährigen gestaltet mit großer Konzentration Kunstwerke aus Naturmaterialien; andere diskutieren über den richtigen Platz im Wald für eine Vernissage. Eine junge Frau leert gewissenhaft die Borkenkäferfalle, kontrolliert die Zahl der gefangenen Buchdrucker zweimal nach, damit die Untersuchungsergebnisse nicht verfälscht werden. Zwei junge Männer, deren liebste Freizeitbeschäftigung der Computer ist, finden mit einem Mal Gefallen daran, mit Axt und Säge Bäume zu fällen, die sie zuvor mit einem Waldwachstum-Simulationsprogramm ausgewählt haben .

PflanzaktionAufruf zur bundesweiten Pflanzaktion am 9. April 2011 (17.01.2011)

Das „Internationale Jahr der Wälder“ ist da; Grund für das Jugendwaldheim Meißner, sich um die Jahresprogrammatik 2011 Gedanken zu machen. Das Jugendwaldheim Meißner hat einige Ideen entwickelt und benötigt für ein Projekt die Zusammenarbeit aller Jugendwaldheime und Waldschulen in ganz Deutschland - dann kann etwas ganz Großes entstehen. Ein Aufruf ist deshalb an alle Jugendwaldheime, Waldschulen und Waldpädagogikzentren in Deutschland gerichtet worden.

SDWSDW-Waldpädagogiktagung zur „Erwachsenenbildung im Wald“ (11.01.2011)

Waldpädagogik wird ganz selbstverständlich als methodischer Ansatz gesehen, um Kindern den Lebensraum Wald mit seinen Besonderheiten und Botschaften näher zu bringen. Ganz langsam und erst in den letzten Jahren wurden auch spezielle waldpädagogische Konzepte für Menschen mit Einschränkungen oder für Senioren entwickelt. Aber was ist mit den Erwachsenen?

KinderFerien im Wald (07.01.2011)

Getreu dem Motto „Wald macht Schule“ versteht sich die waldbezogene Umweltbildung mit der Mehrzahl ihrer Kategorien als „Juniorpartner“ des Bildungswesens. So sehr sie deshalb jedoch unterrichtsergänzend ausgerichtet ist: die meisten waldpädagogischen Einrichtungen, aber auch viele Forstämter, Förster, SDW-Mitglieder ... nutzen deutschlandweit ihre Kapazitäten in den schulfreien Tagen mehr und mehr auch für das Waldferien-Angebot.

Berliner Waldschul-Programm 2011 (04.01.2011)

Berlin ist eine der waldreichsten Metropolen der Welt: etwa ein Fünftel dieser Stadt wirkt als „grüne Lunge“. Der hauptstädtische Wald liegt seinen Einwohnern direkt zu Füßen; er ist von jedem Ort der Stadt in weniger als einer halben Stunde zu erreichen, meist sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Trotzdem wissen viele nur wenig über dieses Ökosystem – es soll sogar Berliner geben, die noch nie im Wald unterwegs waren. Das zu ändern ist auch Aufgabe der Berliner Forsten, deren Waldschulen auf dem Gebiet der waldbezogenen Umweltbildung gute Arbeit leisten.


Für alle Beiträge auf dieser Seite zeichnet Oberforstmeister a.D. Klaus Radestock (ePost info@waldpaedagogik.org) verantwortlich, nicht jedoch für die hier verlinkten Beiträge anderer Autoren.