Diskussionspapier vom 10.1.11
1. Begründung
Eine Grundlage ist ein Fundament (von lateinisch fundamen, -minis = Grund, Grundstein, Grundfeste), also eine Basis von für Handlungen, Überlegungen, Fachgebieten ...
Es handelt sich um etwas (bereits Vorhandenes), auf das man aufbauen oder von dem aus man Dinge weiterentwickeln kann.
Es gibt heute einen großen gesellschaftlichen Bedarf nach Waldpädagogik.
2. Grundlagen der Waldpädagogik
2.1. Definition und Zweck
Waldpädagogik ist waldbezogene Umweltbildung.
Sie umfasst
Waldpädagogik hat den nachhaltig handelnden Menschen zum Ziel.
Sie befähigt den Einzelnen dazu, Verantwortung
zu übernehmen.
2.2. Entwicklung
Die Geschichte der Waldpädagogik wurde bislang noch nicht geschrieben.
Begreift man sie als waldbezogene Bildung für Nachhaltigkeit, so erschließen sich uns die europäischen Ursprünge des „Denkens in Generationen am Beispiel Wald“ bereits aus der Zeit der alten Römer.
Die junge forstliche Dienstaufgabe hat seither eine faszinierende Entwicklung durchgemacht;
diese Tradition ist Identität und Herausforderung für’s Weitermachen zugleich.
2.3. Gesetzliche Grundlagen
Gesetzliche Grundlagen der waldbezogenen Umweltbildung sind die waldpädagogikrelevanten Regelungen in Waldgesetzen und Dienstanweisungen / Richtlinien der deutschen Bundesländer.
2.4. Wissenschaftliche Grundlagen
Die Waldpädagogik gründet sich u.a. auf modernen Erkenntnissen der Forstwissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Kommunikationswissenschaft und Bildung für nachhaltige Entwicklung.
2.5. Organisatorische Grundlagen
- Strategie
- Planung, mit Profilierung, Finanzierung und Sicherheitsbelangen
- Abrechnung / Kontrolle, mit Erfolgskontrolle nach Qualitätskriterien und Ergebnissen
- Vernetzung im Europamaßstab sowie mit anderen Bildungsanbietern
- Aus- und Fortbildung
- Öffentlichkeitsarbeit
Es ist vorgesehen, ausgewählte Waldpädagogik-Grundlagen im Rahmen der Schriftenreihe WaldLernen ausführlich zu beschreiben – wer möchte mitmachen?
Für kritische Hinweise / Ergänzungen wäre ich dankbar!
Klaus Radestock