Diskussionspapier vom 29.12.09
1. „Macher“
Deutsche Waldpädagogische Angebote werden derzeit durch „Macher“ wie
umgesetzt.
2. Partner
Im Rahmen des bewährten „Kooperationsmodells Waldpädagogik“ arbeiten die
Akteure Hand in Hand mit Partnern. Das sínd Gleichgesinnte aus anderen
fachlichen oder gesellschaftlichen Bereichen wie
Als „Multiplikatoren“ können sie auch direkt Zielgruppen sein.
3. Zielgruppen
Den Kernzielgruppen-Bereich der Waldpädagogik bilden Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 19 Jahren. Das gilt insbesondere für
Schwerpunkt sind dabei jüngere Grundschüler der 2. bis 4. Klassen, weil sie
Darüber hinaus richtet sich das waldpädagogische Angebot an die
gesamte Bevölkerung.
Andere waldpädagogische
Zielgruppen sind hier u.a.
Für die Erwachsenen-Gruppen unterscheiden sich die Ansichten zu Wald, Forstwirtschaft, Holz, Förster … je nach sozialer Herkunft (Sinus-Milieu) bzw. vorhandenen Werteorientierungen und damit auch die Erwartungshaltungen in die Waldpädagogik z.T. erheblich voneinander – hier muss demzufolge auch milieu-orientiert agiert werden.
Mit zwei Gruppen ist schwierig arbeiten: erwachsenen Hedonisten (bekennende Egoisten und Bekenner des Mottos „Nach mir die Sintflut“, Anhänger der „Spaßgesellschaft“) und Konsum-Materialisten („Shoppen-Geher aus Lust“) ist der Wald ohnehin fremd & egal bzw. lediglich eine grüne Kulisse für den Freizeit-Sport. Wenn sich solche Lebenshaltungen verfestigt haben, kann nicht mehr zielorientiert waldpädagogisch gearbeitet werden.
Es ist vorgesehen, ausgewählte Akteure-Gruppen im Rahmen der
Schriftenreihe WaldLernen ausführlich zu beschreiben – wer möchte
mitmachen?
Für kritische Hinweise / Ergänzungen wäre ich dankbar!
Klaus Radestock